Bernhard Hentrich, Violoncello

Bernhard Hentrich studierte Violoncello an den Musikhochschulen Dresden, Karlsruhe und der Schola Cantorum Basiliensis bei Christophe Coin, sowie Musikwissenschaft an der TU Dresden. Er konzertiert in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und debütierte in den vergangenen Jahren bei internationalen Festivals wie Adelaide [Australien]. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verband ihn mit dem Tänzer Thomas Hartmann und dem Schauspieler Rolf Hoppe.

Schwerpunkte seiner Vorlesungen und Kurse sind Streichinstrumente des 17. Jahrhunderts in Baugeschichte und Aufführungspraxis. Im Jahr 1997 gelang ihm die Entdeckung eines Violone von Peregrino Zanetto [Ende 16. Jh.]. Seine Untersuchungen zur Geschichte von Streichinstrumenten der Kurfürstlich-Sächsischen Hofkapelle ergaben die Grundlage zur Rückführung einer scheinbar verschollenen Tenor-Viola von Antonius & Hieronymus Amati [1613] an die Sächsische Staatskapelle Dresden [gedruckt 2003 in "Theatrum instrumentorum Dresdense"]. An der Technischen Universität Dresden bereitet er seine Dissertation vor, für die er sich im Rahmen eines Forschungsstipendiums am Deutschen Historischen Institut in Rom aufhielt.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.