Eckhart Kuper, Hammerflügel

Eckhart Kuper, geb. 1961, studierte von 1980 bis 1986 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Kirchenmusik und Komposition. Anschließend setzte er sein Studium bei Hans van Nieuwkoop (Konzertfach Orgel) am Sweelinck-Conservatorium in Amsterdam fort; dann, wiederum in Hannover, bei Lajos Rovatkay (Soloklasse Cembalo, Konzertexamen 1991). Er ist Lehrbeauftragter für Historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig sowie für Cembalocontinuo (im Rahmen des Studiengangs Kirchenmusik) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Bis Sommer 2005 war er außerdem als Orgeldozent an der Hochschule für Künste in Bremen tätig.

An Cembalo und Orgel wie auch an Clavichord und Hammerflügel konzertiert Eckhart Kuper als Solist, in Ensembles für Alte Musik (u.a. “La Ricordanza” und “Leipziger Concert”) und mit verschiedenen Orchestern. Sein besonderes Interesse gilt den historischen Tasteninstrumenten, ihrer Spielart und ihren Klangeigenschaften. Er forscht und experimentiert auf diesem Gebiet vor allem in Bezug auf das Cembalo. Die Ergebnisse fließen in seine Interpretationen, Improvisationen, Kompositionen und in seinen Unterricht ein. Seit einiger Zeit beschäftigt er sich, angeregt von dem amerikanischen Cembalobauer Keith Hill und auch von frühen Musikaufnahmen, insbesondere mit den Elementen in der Musik, die der Sprache nahe kommen.

1995 war Eckhart Kuper Finalist beim Internationalen Bach-Orgelwettbewerb in Haarlem (Niederlande).

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