Franz Vorraber, Klavier

In frühester Kindheit entdeckt der in Graz geborene österreichische Pianist Franz Vorraber seine Liebe zur Musik. Das Klavier und die große Kirchenorgel faszinieren ihn. Siebenjährig spielt er bereits die Orgel in der Kirche – im Stehen, da seine Kinderbeine kaum das Pedal erreichen. Aufgrund seiner Fähigkeiten wird Franz Vorraber mit 13 Jahren in die Klavierklasse für außerordentliche Talente in der Musikhochschule in Graz aufgenommen. Daneben lernt er noch Violine. Die Wiener Schule in der Tradition von Bruno Seidlhofer und die alte deutsche Schule, die er bei Joachim Volkmann, einem Schüler Wilhelm Kempffs kennenlernt, prägen sein Studium. Für seine pianistischen Leistungen erhält er unter anderem Preise des österreichischen Bundesministeriums für Kunst, der Klavierfirma Bösendorfer in Wien, den Preis der Stadt Graz. Seine Studien in Graz und Frankfurt beendet er mit höchster einstimmiger Auszeichnung. Sein bisher größtes Projekt war die erstmalige zyklische Aufführung des gesamten Klavierwerkes von Robert Schumann an insgesamt zwölf Abenden in verschiedenen Städten in Europa und Japan u.a. in Frankfurt und in München. Mehrfach würdigt ihn Presse und Publikum als einen der bedeutendsten Schumann-Interpreten unserer Zeit.


Die Kommentarfunktion ist geschlossen.