Guillaume Martigné, Violoncello

Der Cellist Guillaume Martigné, geboren 1979, begann nach seiner Ausbildung bei Mark Drobinsky 1996 sein Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique (CNSM) in Paris (Michael Strauss), wo er sein Diplom 1999 als ersten Preis mit Auszeichnung erhielt. Den musikalischen Troisième-Cycle-Kursus absolvierte er unter der Leitung von Philippe Müller. Daneben nahm der Cellist an verschiedenen Meisterklassen teil, u.a. bei Mischa Maisky, Luis Claret, Bernard Greenhouse, Frans Helmerson, David Geringas, Julius Berger und Daria Hovora.

Guillaume Martigné gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter 2002 den 1. Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb „Firenze International Chamber Music Competition –Premio Vittorio Gui“ zusammen mit Juliana Steinbach. Als Solocellist errang er den „FLAME“-Preis der UNESCO in Paris, den 1. Preis beim Epernay Competition 1996 in Frankreich und den 2. Preis beim Vina del Mar International Cello Competition in Chile 2003. Er ist außerdem Preisträger der Wettbewerbe von Bellan (1995), Brizard (1997) und Cziffra (1998). Er erhielt verschiedene Stipendien, u.a. das Königin-Sofia-Stipendium der Santander Academy in Spanien 1999, ein Stipendium des Salzburger Mozarteums 1998, das Accademia-Chigiana-Stipendium in Siena sowie Stipendien der Meyer-Stiftung (2001-2002) und der Société Générale Foundations (2003).

Sein Debüt gab Guillaume Martigné im Alter von 13 Jahren. Seitdem spielt er regelmäßig mit namhaften Orchestern wie dem Moskauer Musica Viva Orchester, dem Kazan Symphonie Orchester, dem Ural Symphonie Orchester, dem Novosibirsk Kammer-Orchester, dem Budweiser Symphonie Orchester und dem Loewenguth Orchester. Seine Konzertreisen führten den Cellisten nach Nord- und Südamerika, nach Russland und in die meisten europäischen Länder.


Die Kommentarfunktion ist geschlossen.