Juliana Steinbach, Klavier

Juliana Steinbach, 1979 in Brasilien geboren, begann ihre musikalische Ausbildung bei der Pianistin Christine Paraschos in Lyon und setzte sie am Pariser Konservatorium (CNSM) fort. Dort schloss sie mit dem 1. Preis für Klavier (2000) und Kammermusik (2003) ab. Im Jahr 2002 wurde sie zur Postgraduiertenausbildung bei Prof. Jaques Rouvier aufgenommen. Sie studierte bei Franco Scala an der Accademia Internazionale di Pianoforte Imola (Italien) und nahm an Meisterklassen von Christoph Eschenbach, Maria Joao Pires, Alicia de Larrocha, Dmitri Bashkirov, Emanuel Kravesovsky, Viktor Derevianko, Pnina Salzman, Peter Frankl und Sergio Perticaroli teil. 2006/2007 vertiefte sie ihre Studien im Graduiertenprogramm bei Prof. Kalichstein an der Juilliard School in New York.

Die Pianistin ist Preisträgerin zahlreicher Stiftungen. Sie gewann Preise bei internationalen Wettbewerben, wie dem International Young Pianists Competition Meknès (Marokko), dem Tel-Hai Performance Price Israel (2000, 2001) und dem Artlivre International Piano Competition in Sao Paulo (2001). Im Dezember 2002 gewann sie den 1. Preis des „Premio Vittorio Gui“ des International Chamber Music Competition in Florenz und im Mai 2005 den Beethoven-Preis des International Chamber Music Competition in Triest (Italien). In Frankreich wurde ihr der „FLAME“-Preis der UNESCO, das Musikstipendium von Zonta International und der Große Preis des Forum Musical de Normandie verliehen. Die Alfred Reinhold Stiftung zeichnete sie im Jahr 2002 für ihre Leistungen mit einem Blüthner- Flügel aus.

Ihre rege Konzerttätigkeit führte Juliana Steinbach in Konzertsäle und zu Festivals zahlreicher europäischer und außereuropäischer Länder, so nach Frankreich (Paris, Lyon, Saint-Etienne, Nantes), in die Schweiz (Genf, Freiburg), nach Belgien, Deutschland (Leipzig Gewandhaus), Italien (Bologna Festival, Amici della Musica Firenze, Perugia, Tavarnelle und Mestre), Spanien (Santander Festival), Portugal (Lisbon Teatro São Luis), Österreich (Salzburger Festspiele), Norwegen (Farsund Festival), Polen, Ungarn, England, Holland, Finnland, Dänemark, Israel, Argentinien und Brasilien. Im Juni 2005 wurde sie zu ihrer ersten Tournee nach Asien eingeladen, wo sie Konzerte in Tokio, Seoul, Hongkong, Bangkok und Manila gab. Als Konzertsolistin spielte sie mit dem Israel Symphonic Orchestra Rishon Le Zion, dem Rundfunk Blasorchester Leipzig, dem Fribourg Youth Orchestra, dem Mav Symphony Orchestra Budapest, dem Orchestre Symphonique et Lyrique de Paris und dem Orchestre des Lauréats du Conservatoire. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Mendi Rodan, Jan Cober, Theophanis Kapsopoulos, Laszlo Kovacs, Michael Cousteau und Francois-Xavier Roth zusammen.

Juliana Steinbach ist regelmäßig in Radio- und Fernsehproduktionen zu hören, wie z.B. bei Radio France Internationale, France Musiques, France Cultures, France 3, Arte oder RAI. Seit August 2005 ist sie Gründungsmitglied und künstlerische Leiterin des Festival du Brionnais, eines Klavier- und Kammermusikfestivals im Burgund.


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