Ludger Rémy, Hammerclavier

Ludger Rémy (Hammerclavierist und Dirigent) ist in Kalkar (Niederrhein) geboren. Nach einem Cembalostudium in Freiburg (Breisgau) und privaten Studien bei Kenneth Gilbert in Paris wurde er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden zum Professor für Alte Musik ernannt.

Ludger Rémy gilt international als einer der führenden Dirigenten bei der Wiederbelebung und Wiederentdeckung älterer deutscher Musik. Er war mehrfach Jurymitglied beim angesehenen Internationalen Cembalo- und Hammerclavierwettbewerb anlässlich des Festivals van Vlaanderen in Brugge (1995-2004). Er entfaltet eine ausgedehnte Konzerttätigkeit in Europa als Cembalist, Hammerclavierist und Dirigent.

Seine zahlreichen Rundfunk- und Plattenaufnahmen als Musiker und Dirigent wurden vielfach mit internationalen Preisen bedacht. Mit dem von ihm 1993 gegründeten Ensemble „Les Amis de Philippe“ wurde er 1997 für den Cannes Classical Award nominiert, mit dem Ensemble Musica Alta Ripa (Hannover) erhielt er den Preis 1998. Als Dirigent errang er 2000 und 2003 den „Preis der Deutschen Schallplattenkritk“ und wurde 2001 mit Telemanns “Der Tod Jesu” erneut für den Cannes Classical Award nominiert. Den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ gewann er 2001 als Cembalist in Johann Jacob Frobergers “Straßburger Manuskript” und 2003 als Dirigent der “Johannespassion” von Georg Gebel d. J. Seine Aufnahmen von Joseph Schusters “Demofoonte” wurden mit dem „Grammophone special edition Award 2003“, von Stölzels Kammerkantaten durch das Goldberg Magazine (USA) als „One of the best of 2003“ und von Georg Friedrich Händels “Großen Suiten 1720″ als „One of the Recordings of the Year 2003“ ausgezeichnet.

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