Nabil Shehata, Kontrabass

Als Neunjährigem gefiel ihm in der Abspannmusik eines traurigen Cartoons besonders der E-Bass. Weil er aber dachte, dieser Sound komme von einem Kontrabass, fing er an, dieses Instrument zu lernen. Nach dem Abitur 1999 begann Nabil Shehata, Kontrabass bei Michinori Bunya in Würzburg zu studieren. 2002 wechselte er an die Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin zu Esko Laine. Während dieser Studienzeit war er Stipendiat in der Studienstiftung des deutschen Volkes und in der Stiftung »podium junger Musiker«. 2003 bekam er die Stelle des Solokontrabassisten an der Staatsoper Berlin, im folgenden Jahr wechselte er in gleicher Position zu den Berliner Philharmonikern. Im Herbst 2006 wurde Nabil Shehata mit dem niedersächsischen Praetorius Preis ausgezeichnet. Zahlreiche Solokonzerte, in denen er mit Partnern wie Daniel Barenboim und Thomas Quasthoff musizierte, und Fernsehaufnahmen mit großen Orchestern führten ihn weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Er gibt Meisterkurse in Japan Israel und Europa und besetzt ab dem Wintersemester 2007 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München. Seine Hobbys sind meist musikalischer Natur, bis auf eines: Fußball.

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