Rainer Sonne, Violine

Der Geiger Rainer Sonne ist 1950 in Göttingen geboren. Sein Vater hielt ihm als Kind eine Geige unter die Nase. Rainer Sonne griff zu und machte sie zu seinem Instrument. Das Musikstudium absolvierte er bei Igor Ozim an der Kölner Musikhochschule und bildete sich dann in Meisterkursen bei Max Rostal, Sándor Végh und Nathan Milstein fort. 1966 war er Preisträger des Bundeswettbewerbs »Jugend musiziert«, 1975 nahm er am Mozart-Wettbewerb teil und gewann. In der Jury saß Thomas Brandis, Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker; er machte den jungen Musiker auf die freigewordene Konzertmeisterstelle in seinem Orchester aufmerksam und lud ihn zum Probespiel ein. Rainer Sonne überzeugte und erhielt 1976 die Stelle als Konzertmeister. Seither ist er nicht nur im Orchester, sondern auch solistisch und kammermusikalisch tätig. 15 Jahre lang spielte er bei den Philharmonischen Solisten, heute musiziert er im Philharmonischen Klavierquartett, im Divertimento Berlin und – als Primarius – im Charis-Ensemble. Rainer Sonne, der gerne liest, reist und Sport treibt, unterrichtet an der Orchester-Akademie und ist seit 2006 Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin.

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