Robert Schröter, Cembalo

Der Cembalist Robert Schröter begann sein Musikstudium zunächst im Fach Klavier an der Münchner Musikhochschule und setzte es dann am Richard-Strauss-Konservatorium bei Thomas Böckheler fort. Dort erwachte durch den Unterricht bei Michael Eberth sein Interesse für das Cembalospiel, das seitdem zu seinem Tätigkeitsschwerpunkt geworden ist. Nach abgeschlossenem Klavier-Diplom vertiefte er bei Jörg-Andreas Bötticher an der Basler Schola Cantorum seine Cembalo-Kenntnisse. Beim Leipziger Bach-Wettbewerb 2006 erreichte er das Finale und wurde vom Leipziger Barockorchester mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Im Cembalowettbewerb in Brugge 2004 erhielt er eine »ehrenvolle Erwähnung« der Jury.

Mit dem Ensemble »raccanto«, das er mit dem Contratenor Andreas Pehl gründete, und auch in anderen Konstellationen gestaltet Robert Schröter Kammermusik- und Soloprogramme. Deutschlandweit und international wirkt er häufig als Continuospieler an Opern- und Oratorienaufführungen mit, unter anderem bei Monteverdis »Incoronazione di Poppea«, Mozarts »Finta Semplice«, Händels »Acis und Galathea« und »Oreste«. Er hatte Gelegenheit, mit Dirigenten wie Joshua Rifkin und Reinhard Goebel zusammenzuarbeiten und spielte mit namhaften Orchestern wie dem Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks und der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Seit seiner Diplomarbeit ist er mit historischen Stimmungen vertraut und gilt als Spezialist auf diesem Gebiet. An der Münchner Musikhochschule wurde ihm daher als Cembalostimmer die Betreuung dieser Instrumente anvertraut.


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