Simon Bernardini, Violine

Der Geiger Simon Bernardini wurde in Turin geboren. Er war einer der letzten Schüler von Isaac Stern und gab sein New-York-Debut 1999 in der Carnegie Hall. 2001 trat er im New Yorker Lincoln Center, 2002 bei Bargemusic auf. 2001 spielte er als Solist in der Berliner Philharmonie, 1996 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Schleswig-Holstein-Musikfestival.

Er studierte am Conservatoire de Paris in den Fächern Violine, Dirigieren, Klavier und Kammermusik. 2001 erhielt er das Diplom als staatlich geprüfter Violin- und Kammermusikprofessor. Er absolvierte Meisterkurse an der Juilliard School, am Jerusalem Music Center, beim Santander Festival, beim Steans Institute for Young Artists (Ravinia Festival), an der European Mozart Academy und an der Akademie der Musikhochschule Wien. Seine Lehrer waren u.a. Jean-Jacques Kantorow, Philip Hirshhorn, Norbert Brainin, Miriam Fried, Zakhar Bron, Dorothy DeLay, Itzhak Perlman, Herman Krebbers, Igor Ozim, Ivry Gitlis, Mauricio Fuks und Franco Gulli. Kammermusik studierte er u.a. bei Christoph Eschenbach, Leon Fleisher, Sandor Vegh, Gidon Kremer, Yo Yo Ma, Emanuel Ax, dem Beaux Arts Trio, dem Alban Berg Quartett, dem Amadeus Quartett, dem Cleveland Quartett, dem Emerson Quartett, dem Guarneri Quartett, dem Hagen Quartett, dem Juilliard Quartett, dem LaSalle Quartett und dem Tokyo Quartett.

Simon Bernardini war bis 1999 Konzertmeister beim Orchestre National de Lyon. 2000-2002 war er Stipendiat der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Seit 2002 gehört er den 1. Violinen der Berliner Philharmoniker an. 2004 gründete er ein Kammermusikensemble mit Steven Isserlis, Tabea Zimmermann und Isabelle Faust.

Seit 1999 ist er Lehrer für Violine und Kammermusik beim Eastern Music Festival (USA), seit 2005 Violinlehrer an der Scuola di Musica di Fiesole und Tutor für die Violinen der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 1999 übernimmt er jährliche Dirigierverpflichtungen beim Festival d’Automne in Paris sowie Gastdirigate bei der Opéra Comique Paris. 2002 dirigierte er beim Santander Festival. 2005 hatte er sein Debut als Operndirigent an der Opéra de Monte Carlo.


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