Son Lam Tran, Violoncello

Son Lam Tran, geboren 1980, begann seine Übungen mit dem Violoncello bereits im Alter von fünf Jahren bei Germaine Fleury, Professorin an der Ecole Normale de Paris. Später trat er in das Conservatoire National de Région Rueil-Malmaison ein, wo er erste Preise für Violoncello solo und Kammermusik errang.

1998 setzte er sein Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris bei Jean-Marie Gamard (Violoncello) sowie bei Christian Ivaldi und Amy Flamer (Streichquartett) fort. In beiden Fächern gewann er 2001 die Preise mit Einstimmigkeit. Er studierte auch bei Natalia Chaikoskaia, David Geringas, Gary Hoffman, Jiri Barta, Uri Vardi und Jean Mouillère. 2002 wurde er in den Cycle de Perfectionnement (Philippe Muller) aufgenommen und erhielt ein Stipendium der Fondation Meyer.

Im Jahr 2002 gewann Son Lam Tran den Internationalen Lutoslawski-Wettbewerb in Warschau.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker trat er bei mehreren großen Festivals auf, z.B. beim Festival Pablo Casals in Prades (Frankreich), bei den Musikalischen Begegnungen in Santander (Spanien) und beim Festival der Académie internationale de Musique Maurice Ravel in Saint-Jean-de-Luz (Frankreich). Seine regelmäßigen Auftritte mit den Ensembles Quarendo Invenietis und Ars Nova führten zu gemeinsamem Musizieren mit Peter Franckl, Gérard Causse, Solisten der Berliner Philharmoniker und Sarah Nemtanu. Son Lam Tran wirkte auch an verschiedenen musikalischen Projekten mit, wie am Pierrot Lunaire von Schönberg für Ballett, in Filmmusiken und an Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Im Juni 2005 spielte er zusammen mit Romain Descharmes (Klavier) Cellosonaten von Beethoven, Debussy und Rachmaninov im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

Son Lam Tran spielte in bedeutenden Orchestern Frankreichs, z.B. dem Orchestre de l’Opéra de Paris, dem Ensemble Orchestral und dem Capitole de Toulouse, bevor er in das Orchestre de Paris eintrat und im Jahr 2004 Mitglied des Orchestre de la Suisse Romande wurde.

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