Wilfried Strehle, Viola

Wilfried Strehle, 1947 in Schorndorf geboren, erhielt mit sieben Jahren ersten Viola-Unterricht bei seinem Vater. 1965 begann er das Studium an der staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart bei den Professoren Max Kergl, Emil Kessinger und Susanne Lauterbacher. 1969/70 folgte eine Ausbildung bei Prof. Ulrich Koch, 1970/71 eine Weiterbildung bei Prof. Varga an der Musikakademie in Detmold.

Seit 1971 ist Wilfried Strehle Mitglied der Berliner Philharmoniker, seít 1984 als Solo-Bratscher. Neben seiner Orchestertätigkeit hat er eine stark ausgeprägte Leidenschaft für die Kammermusik: Er war 1976 Mitbegründer des Brandis Quartetts und musizierte mit dem Kammerorchester Tibor Varga, dem Amati Ensemble, dem Consortium Classicum, dem Katsaris-Quintett, dem Trio Berlin, dem Philharmonischen Oktett Berlin, den Philharmonischen Solisten und diversen Kammermusikensembles der Berliner Philharmoniker. Im “World Orchestra for Peace” mit dem Dirigenten Sir Georg Solti war er 1. Solobratscher. Er ist Mitbegründer des Ensembles Leipzig Berlin »ELB. 1997 erhielt er mit dem Trio Berlin den Europäischen Kammermusikpreis. Neben Auftritten in den bekannten internationalen Musikzentren und bei verschiedenen Festivals spielte er zahlreiche Schallplatten ein, u.a. bei Harmonia Mundi, Orfeo, Schwann, Teldec, Emi, Deutsche Grammophon und Nimbus Records.

Schon während seiner Studienzeit unterrichtete Wilfried Strehle an den Musikschulen in Schorndorf und Göppingen. Seit Jahren ist er Dozent an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, gibt Meisterkurse für Viola und Kammermusik im In- und Ausland und war Jury-Mitglied bei verschiedenen Wettbewerben. Seit 2001 ist er Professor für Solistenausbildung, Orchesterausbildung und Kammermusik an der Universität der Künste Berlin.


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